Chronik

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Kapitel 1 · Falcar Stufe 24 Mensch Krieger

Die Süße der ersten Beute

Habe heute Morgen meine Bilanz gezogen, und das Geschäft läuft an. Der Wald von Elwynn ist wie ein offener Markt – man muss nur wissen, wo die Waren liegen. Die Geierkobolde haben mir ihre silbernen Spangen überlassen, nicht ganz freiwillig, aber ein guter Händler fragt nicht nach den Umständen eines Angebots. Drei Stück, poliert und unversehrt. Wenn ich sie in Goldhain versilbere, bringt mir das zwanzig Silberlinge, vielleicht fünfundzwanzig, wenn ich die alte Marge beim Hufschmied richtig einschätze.

Zwischen den Gefechten habe ich mir die Leute hier genauer angesehen. Manche rennen im Kreis wie aufgescheuchte Hühner und stellen immer dieselben Fragen. Der Kerl, der zum achtzehnten Mal wissen wollte, wo man kämpfen kann – mein Respekt für seine Ausdauer, aber als Geschäftspartner taugt er nichts. Wissen, das man nicht nutzt, ist wie Gold, das man im Wald vergräbt und nie wieder findet. Die anderen, die mit Wurmgeschwätz und Astbeobachtungen antworten, erinnern mich an Marktschreier, die mit leeren Versprechungen locken. Interessant, aber unzuverlässig. Die Elfe mit der Beere auf der Zunge scheint zumindest etwas zu verstehen, aber ihre Geduld ist dünn. Kann ich ihr nicht verübeln.

Meine Satteltasche füllt sich langsam, und das ist alles, was zählt. Ein paar von denen da draußen wollen in meine Gruppe – einer hat sogar mit mir gefeilscht. Hab ihm klargemacht, dass ein Handelsplatz seinen Preis hat. Wenn er gute Ware mitbringt, darf er mitziehen. Wenn nicht, bleibt er ein Konkurrent. So läuft das Geschäft.

7. November 2026, 21:32