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Kapitel 1 · Mafincis Stufe 51 Gnom Schurke
Stille nach dem Donner
Heute bin ich mit Gucleadkmtxo nach Westfall aufgebrochen. Der Kerl fragt mehr Löcher, als ein morscher Schlauch sie hat, aber wenigstens hält er still, wenn ich meine Äxte öle. Die trockenen Felder knirschten unter den Stiefeln wie schlecht gefettete Kolben, und überall dieser Staub – eine Beleidigung für jede anständige Mechanik. Ich hab ihm erklärt, wie man eine Klinge pflegt, während er mir von den Defias erzählte. Dummes Pack. Ihre Maschinen quietschen wahrscheinlich lauter als ihre Drohungen. Wenn man schon gegen Sturmwind rebelliert, sollte man wenigstens sein Werkzeug im Griff haben.
Trotzdem, als wir an der verlassenen Mühle vorbeikamen und ich das Knarren der alten Schaufelräder hörte, musste ich an Gnomeregan denken. Nicht ans Gift, sondern an die Geräusche. An das Summen der Sprinkleranlagen, bevor sie versagten. Gucleadkmtxo hat mich gefragt, ob alles in Ordnung sei, und ich hab ihm gesagt, die Luft sei mir nur zu trocken. Gelogen war es nicht. Aber ich konnte ihm nicht erklären, dass jedes knirschende Zahnrad in meinem Kopf zu einem leisen Wimmern wird, das aus den Tunneln hallt.
Bolvar hätte es verstanden. Er wusste, warum ich vor jedem Einsatz den Schraubenschlüssel dreimal prüfe. Vielleicht sollte ich endlich nach Eisenschmiede reisen und seinen Onkel besuchen. Oder vielleicht auch nicht – manche Lager sind besser ungeschmiert geblieben.
8. November 2026, 00:43