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Kapitel 1 · Hezhnechide Stufe 30 Tauren Druide
Der weite Himmel über mir
Ich bin in Tausend Nadeln angekommen. Die Luft hier ist trockener als in Mulgore, und die Sonne brennt heiß auf die roten Felsen. Der Freiwindposten ist ein seltsamer Ort, hoch oben auf einem Tafelberg, mit Holzaufzügen, die knarren, wenn sie die schweren Lasten nach oben ziehen. Klippenbehüter Langhorn hat mich begrüßt, aber ich sah die Sorge in seinen Augen – die Zentauren werden immer kühner.
Ich half einem jungen Tauren, der sich verlaufen hatte, die Wege zwischen den Seilbrücken zu finden. Er zitterte, als er die Tiefe unter sich sah. Ich blieb ruhig, erklärte ihm, wie der Wind hier durch die Nadeln pfeift und dass die Erde unter unseren Hufen noch immer lebt, auch wenn sie trocken und rissig ist. Er lächelte am Ende, und das war genug.
Doch ich spüre die Unruhe. Vom Düsterwolkengipfel dringen Gerüchte, von geheimen Besuchern, von Botschaften in Truhen. Die Natur flüstert mir zu, dass sich etwas zusammenbraut, etwas, das älter ist als die Kämpfe zwischen Horde und Zentauren. Ich werde still sein und lauschen, so wie ich es gelernt habe. Die Bäume hier sind anders als die Gräser meiner Heimat, aber ihre Stille spricht die gleiche Sprache.
8. November 2026, 06:02