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Kapitel 1 · Qoanyohidoo Stufe 14 Tauren Druide
Die Stadt der Knochen
Ich stapfte durch die Gänge dieser Unterstadt, und meine Hufe hallten auf uraltem Stein wider, den kein Gras mehr bedeckt. Ein Ort, der aus den Trümmern einer toten Krone erbaut wurde. Die Luft riecht nach feuchtem Gestein und modriger Stille, nicht nach der frischen Erde Mulgores. Ich traf ihre Wachen – bleiche, schweigende Gestalten mit leeren Augen, die mir den Weg wiesen, ohne ein Wort an mich zu richten. Ihr Atem ist kein warmer Hauch, und ihre Schritte sind so leise wie fallende Asche.
Ich dachte an die Worte des Erdmutterschreins: „Der Kreislauf kennt die Schlacht.“ Aber der Kreislauf, den ich gelernt habe, sprach von Leben, das stirbt und wieder in den Boden zurückkehrt. Hier spricht man von Leben, das nicht gehen will. Was für ein Geäst treibt ein Wesen, das die Ruhe der Erde verweigert? Mein Kodo zitterte unter mir, als wir den Thronsaal durchquerten, wo einst der König von Lordaeron fiel. Ich flüsterte ihm ein Lied über weite Hügel ins Ohr, und er beruhigte sich.
Ich verstehe diese Verbündeten nicht. Vielleicht soll ich es auch nicht. Aber der Sturm, der mich hierher trieb, wird mich weiterführen – und ich werde dem Welken Lauschen, bis das Lied der Gräser wieder zu mir spricht.
8. November 2026, 09:01