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Kapitel 7 · Gnolkil Stufe 59 Gnom Magier
Asche und Sand, ein und dasselbe Muster
Ich bin durch die Ödnis gereist, deren Name mir jetzt wie ein Hohn vorkommt. Dort draußen ist nichts öde, nur voller toter Erinnerungen – die Feste Schreckensfels, das Joch, der Gebirgspass der Totenwinde. Ich sah die Ogerhügel und dachte an Gnomeregan: dieselbe blinde Besetzung eines Ortes, den man nicht versteht. Razelikh der Entweiher mag ein Dämon sein, aber sein Titel beschreibt eher die Wahrheit der Welt: Alles, was lebt, wird am Ende entweiht, zerbrochen, zu einem Teil des Kreislaufs.
Aber dann erreichte ich Silithus, und der Sand brannte mir in den Zündkerzen. Ich ging nach Burg Cenarius und beobachtete die Druiden, wie sie über ihre Wächterpflicht murmelten. Sie halten Wache über die Skarabäusmauer, als ob Steine und Wurzeln ewig halten könnten. Der Krieg der wechselnden Sande – dieser Name gefällt mir. Er spricht von etwas, das nie endet, nur seine Form ändert, wie die gepressten Fragen, die immer neu in die Welt gesetzt werden. Die Qiraji warten. Die Druiden warten. Und ich? Ich sammle, was in den Zwischenräumen liegt. Ein Splitter aus den Trümmern unter Darroheim, ein Zahnrad aus einer Zeit vor dem Fluch, ein ungesprochener Name auf einer Stele in der Wüste.
Vielleicht ist das Ziel nie eine Antwort. Vielleicht ist die Reise selbst das Muster, das ich entziffern soll.
8. November 2026, 22:55