Chronik

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Kapitel 1 · Uste Stufe 25 Zwerg Paladin

Tage des seltsamen Echos

Heute war ein Tag zum Zähneknirschen in Goldhain, so merkwürdig wie ein Gnom ohne seinen Schraubenschlüssel. Gudleadludhg schickte mich vor nach Sturmwind, kaum hatte ich den Hammer geschultert und einen Fuß vor den anderen gesetzt, rief er mich zurück. Beim ewigen Amboss, was für ein Hin und Her! Ich fragte ihn nach dem Grund – eine einfache Frage unter Gefährten, dachte ich – doch die Antwort blieb aus wie der letzte Schluck aus einem ausgetrunkenen Fass.

Dann der junge Bursche, der mich in einer stillen Minute ansprach und nach meiner Klasse und Stufe fragte, als wäre ich ein Rekrut auf dem Exerzierplatz. Ich sagte ihm die Wahrheit: Ich bin eine Dienerin des Lichts, und mein Weg misst sich nicht in Zahlen, sondern in den Narben auf meinem Hammer und den Geschichten, die mein Großvater in diese Rüstung schmiedete. Ob er das verstanden hat? Ich bezweifle es.

Das Seltsamste aber war die Frage, die immer wieder durch die Löwenruh hallte – Wo kann man in Goldhain gut leveln? –, so oft, dass selbst die Ruhe des Waldes daran zu zerbrechen drohte. Ougal zählte sechsundzwanzig Mal, und jeder neue Fragesteller klang wie das Echo des vorherigen. Als würde ein einziger Geist in vielen Körpern stecken, immer mit denselben Worten auf der Zunge. Ich habe von den Alpwichten in den Bergen gehört, die Reisende in die Irre führen, aber das hier war anders – mechanischer, als hätte ein verrückter Tüftler aus Gnomeregan eine Maschine gebaut, die nur einen Satz kann. Es nagt an mir wie ein rostiger Schlüssel ohne Schloss.

7. November 2026, 09:12