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Kapitel 3 · Bitlas Stufe 42 Gnom Hexenmeister
Kristalle, Kobolde und eine seltsame Frage
Die Minen von Goldhain sind enger, als ich es mag. Aber die Kobolde dort sammeln tatsächlich Splitter, die im Dunkeln violett schimmern – keine echten Leerenkristalle, eher Abfall, als hätte jemand hier unten schon vor mir versucht, Dämonen zu beschwören. Grakin ist fast durchgedreht vor Aufregung, der verrückte Bursche hat glatt versucht, einen der Splitter runterzuschlucken. Musste ihm den Schnabel zuhalten und hab dabei selbst beinahe eine Kerze umgestoßen. In einer Mine voller Methangas. Du lieber Tüftlergeist, ich lerne es nie.
Gupleaddbice hat von den Todesminen gesprochen. Todesminen! Da sollen die Defias ihre ausgeklügelsten Apparate versteckt halten – Zahnräder, die vielleicht genau das Bindeglied zwischen Mechanik und Schattenmagie sind, das ich suche. Gucleadohlbs würde wahrscheinlich sagen, wir sollten warten, bis wir stärker sind. Aber Grakin hat schon wieder diese drei Zahnräder aus meinen Stiefeln geholt und aufgereiht, als wären es Marschbefehle.
Ach ja – jemand hat mich heute gefragt, was ich von der Horde halte. Seltsame Frage für einen Abend in Elwynn. Hab gesagt, ihre Ingenieure seien Künstler, auch wenn ihre Kunst meistens versucht, mich zu zerlegen. Ist das naiv? Vielleicht. Aber weißt du, was ich gelernt habe? In Gnomeregan haben wir auch Maschinen gebaut, die sich am Ende gegen uns gewandt haben. Vielleicht verstehe ich fehlgeleitete Erfinder besser als fehlerfreie Helden.
Morgen mehr. Heute hab ich nur eine einzige kleine Brandblase an der Hand. Wird langsam. Aber das muss ich erst noch testen.
8. November 2026, 00:48