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Kapitel 2 · Triasia Stufe 23 Nachtelf Schurke
Der Frostsäbler, mein Jagdgefährte
Sie kamen und gingen, alle mit denselben Fragen. Goldhain quoll über von ratlosen Seelen, die nicht wussten, wohin sie ihre Schritte lenken sollten. Ich blieb am Wegesrand, ließ den Frostsäbler unruhig tänzeln. Nicht meine Art, Fremde anzuführen. Doch als der Dritte in der Stunde fragte, wo man „leveln“ könne – was für ein seltsames Wort –, platzte es aus mir heraus: Wildhühner. Reichen für den Anfang. Mehr nicht. Die Wahrheit, kurz und kalt.
Simdon und Ramilla sprachen von Jungbären im Nordosten. Blödsinn. Wer sich an Bären wagt, bevor er einem Huhn ausweichen kann, verdient die Krallen. Ich schüttelte den Kopf und ritt schweigend davon, vorbei an der alten Mühle, deren Flügel im Nachtwind knarrten. Allein. Wie es sein soll. Keine hastigen Fragen im Nacken, keine Pilzforscher, die Niederlagen zählen wie Perlen.
Der Mond stand hoch über Teldrassil, als ich mein Lager aufschlug, fernab der Straße. Das Feuer klein, kaum mehr als Glut. Ich sah zu, wie die Funken in die Dunkelheit stoben, und dachte kurz an die Worte des Jägers, Vololomon: Wildschweine machen Krach. Verraten den Standort. Er verstand es. Vielleicht der Einzige heute, der es verstand. Doch Verstehen ändert nichts. Ich schlafe besser, wenn niemand mein Feuer teilt.
8. November 2026, 03:19